Ostfriesische Landschaft

Grammatik

1.7 Das Verb doon

Das unregelmäßige Verb doon wird manchmal benutzt, um das eigentliche Hauptverb eines Satzes zu verstärken oder zu umschreiben.

Beispielsätze:

  • Lööv man nich, dat ik mörgen koken doo. (Glaub man nicht, dass ich morgen koche.)
  • Wiel he stillweg roken deit, mutt he alltied hoosten. (Weil er ständig raucht, muss er immer husten.)
  • Se see, dat hör dat spieten dee. (Sie sagte, dass es ihr leid täte. / Sie entschuldigte sich.)
  • Geern lieden doo ik hum nich. (Ich mag ihn nicht gerne leiden. / Ich kann ihn nicht gut leiden.)

Das Verb doon kann aber auch als alleiniges Verb im Satz stehen.

Beispielsätze:

  • Ik doo di nix. (Ich tue dir nichts.)
  • He deit blot so. (Er tut nur so.)
  • Dat deit hum nix. (Das macht nichts.)
  • Se doon dat umsünst. (Sie tun/machen es umsonst.)
  • Doo mi even dat Handdook. (Gib mir eben das Handtuch.)
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