1.3.2 Konjugation im Präteritum
Bei der Konjugation regelmäßiger (schwacher) Verben bleibt der Wortstamm im Präteritum gleich, und es wird jeweils die Endung -de sowie ggf. die Personalendung hinzugefügt, z. B. rönnen (rennen), ik rönnde, du rönndest, he/se/dat rönnde, wi/ji/se rönnden.
Konjugationsbeispiele für regelmäßige Verben im Präteritum:
| bölken (schreien) | pultern (poltern) | kleien (kleckern) | |
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| 1. ik bölkde | ik pulterde | ik kleide | |
| Singular | 2. du bölkdest | du pulterdest | du kleidest |
| 3. he/se/dat bölkde | he/se/dat pulterde | he/se/dat kleide | |
|Plural|1./2./3. wi/ji/se bölkden|wi/ji/se pulterden|wi/ji/se kleiden
| leven (leben) | proten (sprechen) | betahlen (bezahlen) | |
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| 1. ik leevde | ik prootde | ik betahlde | |
| Singular | 2. du leevdest | du prootdest | du betahldest |
| 3. he/se/dat leevde | he/se/dat prootde | he/se/dat betahlde | |
|Plural|1./2./3. wi/ji/se leevden|wi/ji/se prootden|wi/ji/se betahlden
Beachte bei der Konjugation von leven und proten:
In geschlossenen Silben (Silben, die auf einen Konsonanten enden) werden die Vokale a, e, o, u, ä, ö, ü verdoppelt, wenn sie lang gesprochen werden und nicht bereits durch ein nachfolgendes h als lang bezeichnet werden (s. betahlen), siehe: Schreibregeln für das ostfriesische Niederdeutsch.




